Fragen und Antworten

Wie erkennt man einen guten Arzt?

Für TCM gibt es Deutschland keinen allgemein gültigen Standard.
In China müssen sich Studenten hingegen entscheiden, ob sie ein schuldmedizinisches oder ein TCM-Studium absolvieren wollen. Deutsche Ärzte erwerben Ihr Wissen bei erfahrenen TCM-Ärzten oder in Kursen in China, was jedoch nichts über ihre praktischen Fähigkeiten aussagt. Ausnahme ist hierbei die erste Europäische Universität für TCM in Wien. Dort können Studenten in einem sechsjährigen Studium bis zum „Dr. chin. med.“ gelangen.

Was macht einen guten Akupunkteur aus?

Seit den 90er Jahren gibt es eine Standardausbildung in der Akupunktur, die sich über 140 Stunden erstreckt. 10.000 der etwas 40.000 praktizierenden Akupunkteure besaßen jedoch eine solche Ausbildung.
Heutzutage verlangt eine Ausbildung mindestens 350 Ausbildungsstunden. Diese intensivere Ausbildung soll einen Mindeststandard für die Akupunkturbehandlung sichern.

Wer übernimmt die Kosten?

Übernimmt ein niedergelassener Arzt mit Kassenzulassung die Behandlung, wird zumindest der Arztbesuch von der Kasse gezahlt. Die kosten für spezielle Therapien zahlt die Kasse jedoch nicht.
Im Einzelfall haben jedoch Patienten mit chronischen Erkrankungen sehr gute Aussichten auf eine Kostenübernahme der Krankenkasse. Bei privat versicherten Patienten hängt die Kostenübernahme von den jeweiligen Vertragsbedingungen ab.
Die Krankenkasse übernehmen i.d.R. nur die Schmerzbehandlung und nicht den ganzheitlichen Ansatz der TCM.

Wo hilft TCM?

TCM hilft bei der Behandlung von Patienten mit Epilepsie, Schlaganfall, Gehsichtslähmung und chronischen Schmerzen sowie anderen neurologischen Krankheiten und bei Arthrose, Rheuma und Allergien. Mit TCM werden gute Behandlungserfolge erzielt, die ohne Nebenwirkungen verlaufen.
Da die TCM Erkrankungen früh entdecken kann, hat sie auch eine starke prophylaktische Wirkung und ist auch bei Erkältungskrankheiten oder Befindlichkeitsstörungen sehr erfolgreich.